Montag, 29. September 2008

Ein neuer Anleger muß her...6.Teil

Nachdem die Spitze des Anlegers fertig betoniert und somit die Betonarbeiten abgeschlossen sind, war heute, arbeitsmäßig gesehen, der schwerste Tag. Die Betonplatten, die noch auf dem alten Floater liegen, müssen auf die neue Gangway getragen werden.







Der Beton ist ausgehärtet, kann begangen werden und nun kann der Transport der elf (!) schweren Platten beginnen. Jede Platte hat etwa ein Gewicht zwischen 150 und 200 Kg. Eigentlich Maschinensache. Aber hier am Strand? Erfindungsreichtum ist angesagt.









Erst einmal ablegen und dann....


Pause auf ein Wasser!


Dieses war der dritte Streich!


So geht es Stück für Stück...



und nach 5 Stunden war die Aktion abgeschlossen! Am meisten freue ich mich aber, dass die ganze Aktion unfallfrei abgelaufen ist. Keine gequetschten Finger oder Zehen und vor allem, niemand ist vom Anleger auf die Steine gefallen. Diesmal war Ebbe, denn der alte Floater mit den Platten musste ruhig am Strand liegen können.

Samstag, 27. September 2008

Ein neuer Anleger muß her...5.Teil

Was gibt es Neues von der Baustelle. Nachdem der zweite Betonabschnitt fertiggestellt wurde, ist es an der Zeit, die alte Gangway mit dem Schanier zu entfernen. Sie kamen zu Dritt. Juan, Levy und Samuel.






Samuel ist der Leichteste. Er übernimmt die Aufgabe, die Gangway zu trennen.




Nachdem sie schon eingeknickt war, kam es, wie es kommen musste. Die Gangway ging zu Wasser, drehte sich auf den Kopf und Samuel ging baden.



Der Rest war Formsache. Die Gangway wird ans Ufer gezogen und darf nun dort erst einmal weiterrosten.




Nun macht sich Juan an die Arbeit, das Scharnier zu lösen. Alle Schrauben ab, Boot darunter und ablegen. Was sich so einfach anhört, war eine sehr anstrengende Sache. Zu Dritt ließ sich das schwere Ding gerade bewegen.





Während die eine Hälfte per Boot nach Boca Chica gebracht wird, um dort an die neue Gangway angeschweißt zu werden, verbleibt der zweite Teil hier und wird von mir gereinigt.




Nach getaner Arbeit haben sie sich eine Pause verdient.

Dienstag, 23. September 2008

Ein neuer Anleger muß her...4.Teil

Der erste Teil der Materialien ist da, das erste Segment zwischen den Pfeilern herausgestemmt, nun geht es an die Schalung und an das Ausgießen mit Beton. Etwa 60 cm machen wir den Anleger höher, damit auch bei den höchsten Fluten das Meerwasser nicht an die Gangway reicht. Filigrane Konstruktionen und manchmal abenteuerliches Arbeiten machen es nicht leicht.









Der erste Teil ist fertig. Jetzt folgt der zweite Teil.




Meine Kollegen mögen bitten wegschauen bei dieser Konstruktion. Zur Ehrenrettung sei gesagt, es war Hochwasser und beide können schwimmen!!

Mittwoch, 17. September 2008

Ein neuer Anleger muß her... 3.Teil

Nachdem von Juan die Gangway und die "Schiffchen" fertig gestellt sind, kommt nun die Erneuerung des Betonteiles dran. Sand und Kies, Schalbretter und Zement, sogar die Nägel sind angeliefert. 120 Säcke mussten her und dann ging es an`s Füllen der Säcke. Nicht mehr als ca. 40 Kg sollten in einem Sack sein. Fünf Helfer fand ich und dann ging es los. Nachdem alle Säcke gefüllt waren, warten wir auf das Landungsboot, das alles an Bord nehmen kann.



An unserem Anleger angekommen geht es an`s Entladen. Schwerstarbeit, denn das Meer bietet Wogen, die das Landungsboot gegen den Anleger drücken.


Rechts und Links der Treppe ein Lagerplatz


Sogar die Plattform muss für die Aufnahme der Betonplatten herhalten.


Das Landungsboot ist wieder weg. Nun geht es an die Arbeit, die Betonteile zwischen den Ständwerwerken zu entfernen.





Die ersten Erfolge der Mühen sind zu sehen.


Schließlich fällt das Betonteil ins Wasser und eine "Behelfsbrücke" wird erstellt.

Samstag, 13. September 2008

Kaum war man mal weg.....

passieren auch schon wieder Dinge auf der Insel. Dieses Mal brach der Baum über dem Biergarten ausgerechnet während unserer Abwesenheit und legte sich quer über Biergarten und Treppe zum Anleger. Kein großer Schaden. Olivier konnte die Treppe mittels Machete schon freimachen. Aber Tisch und die Wegebeleuchtung wurden in Mitleidenschaft gezogen. Nebenbei fiel auch noch der Baum, der die Wäschleine hielt. Wieder Arbeit für die Kettensäge....





Ausreise nach Californien....San Francisco Teil 6

Am letzten Tag stand noch einmal ein Stadtbummel an. Mit der BERT wieder zur Station Marketstreet/Powellstreet. Von hier zu Fuß in Richtung China Town. Die Chinatown von San Francisco ist eine der größten Chinatowns in den Vereinigten Staaten von Amerika und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Einwohnerzahl beträgt ca. 80.000.
Chinatown reicht im Westen bis zur Powell Street und bis zum Nob Hill, im Osten bis zur Kearny Street, im Norden bis zum North Beach. Das Dragon Gate ist der offizielle Zugang zu diesem 24 Häuserblöcke umfassenden Viertel mit seiner chinesischen Architektur. Hier wird mehr kantonesisch und Mandarin gesprochen als irgend eine andere Sprache. Ihre ursprüngliche Identität versuchen die teils illegalen Einwanderer aus Asien über das Essen und die Küche zu bewahren. San Francisco ist deshalb auch bekannt für seine vielen kantonesischen Restaurants.
Nach dem Besuch einiger Souvenierläden ging es weiter zum Cable Car Museum auf Nob Hill. Vom ersten Lauf im Jahr 1873 bis zur Gegenwart erfahren wir hier mehr über den Erfinder, die Technologien, die Bauarbeiten und die laufenden Bemühungen zur Rettung und den Wiederaufbau der Seilbahn von San Francisco. Das Museum beherbergt eine Sammlung von historischen Seilbahnen, Fotografien, mechanische Displays und ein Souvenierladen.
Weiter bergan kommen wir zum Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Der weiße runde Turm, ist einer der Aussichtspunkte auf San Francisco Downtown.
Zum guten Schluß sollte Shopping nicht zu kurz kommen. Ein paar Schuhe und natürlich die Stiefel im Socken-Look mussten mit. Denn, in Panama ist noch Regenzeit!















Dienstag, 9. September 2008

Cruisen in California - Die Seite für Stefan









Montag, 8. September 2008

Ausreise nach Californien....San Francisco Teil 5

08.09.08
Der vorletzte Tag bringt uns in die City. Um 09:00 Uhr mit der Schnellbahn BART zur Station Marketstreet/Powellstreet. Preis: $ 3,75 pro Person. Von dort zu Fuß zum Hafenviertel Fisherman`s Wharf. Eines der touristischen Viertel, an der kein Besucher der Stadt vorbeikommt. An Pier 39 reihen sich Restaurant an Restaurant, Souvenierladen an Souvenierladen. Aber auch das Aquarium. An den Kay`s liegen alte Schiffe die schön restauriert werden und hier finden wir auch die Gruppe der Seelöwen. Etwa 700 Tiere, die ich überschlägig gezählt habe. Zwei Bier für $ 13,00. Weiter zur Hydestreet. Bahnhof und Drehscheibe der Cable Cars und die Strasse, die bekannt ist aus den Serien wie "Die Straßen von San Francisco", "Dirty Harry" usw. Auf dieser steilen Straße finden die Verfolgungsfahrten statt. Weiter oben findet sich die Lambertstreet. Sehr steil und kurvenreich. Die bekannteste Strasse San Franciscos. Anschließend fahren wir mit dem Cable Car zurück zur BART Station Marketstreet/Powellstreet. $ 5,00 pro Person für die einfache Fahrt. Ein Erlebnis - muß man gemacht haben.





Alcatraz




Samstag, 6. September 2008

Ausreise nach Californien....Virginia City Teil 4

05.08.08
Wir reisen ab in Richtung Lake Tahoe. Ein Stop in Bakersfield. Nichts besonderes. Ein Hinweis darauf, dass es hier Schwarzbären gibt. Vorbei auch am Mono Lake, einem See mit 10 % Salzgehalt. Er gehört mit zum Yosemite NP. Ein Informationscenter berichtet über die Entstehung des See`s, der Geschichte und den Menschen, die an ihm lebten. Ankunft in Lake Tahoe gegen 17:00Uhr. Ein Zimmer im National 9 Inn.
06.08.09
Heute geht es nach Carson City. Doch zunächst eine Rundfahrt um den See. Leider verfahren und so kommen wir zum Ausgangspunkt zurück. Wir fahren also auf dem bekannten Weg nach Carson City. Carson ist die Hauptstadt Nevadas und wir erwarten einiges. Doch leider – außer ein paar alten Häusern vom Ende des letzten Jahrhunderts - nicht viel zu sehen. Das Haus des Gouverneurs. Das Neue und das Alte. Und die ehemaligen Häuser derjenigen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben. Ansonsten eine moderne Stadt. Von zwei jungen Männern kommt der Tipp Virginia City. Dort gäbe es noch die Häuser aus dem Wilden Westen zu sehen. Über Silver Town, Gold Hill nach Virginia City. Und hier ist richtig was los. Eine Autokarawane durchsetzt mit Motoradfahrern. Und rechts und links Menschenmassen. Saloons, Post, Läden… alles aus der Zeit des Wilden Westens. Was wir hier zu sehen bekommen, gefällt uns. Virginia City ist eine der der ältesten Siedlungsgründungen in Nevada und westlich des Mississippi. Seine Bedeutung und starkes Bevölkerungswachstum verdankt Virginia City der Comstock Goldader und späteren Silberfunden 1859 hier und in der Nähe von Carson City, der einen Goldrausch auch für Virginia City auslöste. Innerhalb kurzer Zeit stieg die Bevölkerung am Höhepunkt der Goldgräberzeit auf nahezu 30.000 Einwohner, nur um 1898, als die Funde nachließen wieder stark zu schrumpfen. Abraham Lincoln erhob Nevada nicht zuletzt zum Bundesstaat, um die Erlöse aus den Gold- und Silberfunden Virginia Citys für den Bürgerkrieg nutzen zu können. In Virginia City wird das Geisterstadt-Image mit besonderer Inbrunst gepflegt. Praktisch die ganze Stadt ist als Historic District unter Denkmalschutz. Viele Häuser sind im Stil der viktorianischen Epoche restauriert worden. Verschiedentlich gibt es noch hölzerne Gehsteige, die von Saloon zu Saloon und von Souvenirshop zu Souvenirshop führen. In der Reisesaison beherbergt die Stadt heute etwa 1500 Einwohner und wird alljährlich von etwa 2 Millionen Besuchern frequentiert.




Mono Lake


Infocenter Mono Lake





















Donnerstag, 4. September 2008

Ausreise nach Californien....Death Valley Teil 3

Death Valley. In Lone Pine geht es links ab und dann in die Berge, bis auf der anderen Seite im Tal die ersten Sanddünen auftauchen. Es wird wärmer. Noch eine Bergkette überwinden und dann im Tal die ersten Salzflächen. Ringsherum nur Fels und Geröll. Kein Baum und kein Strauch. Nur die niedrigen Gräser, die dieses Klima noch ertragen. Es wird noch wärmer. Hier beginnen die eigentlichen Attraktionen. Golden Canyon, ein Berg, der in der Morgensonne golden erscheint. Artist Palette, Gesteinsflächen, die in der Abendsonne lila, rot, blau und gelb erscheinen. Badwater, der mit -80 m tiefste und heißeste Punkt Amerikas. Bis zu 114° F hat unser Außentermometer am Auto angezeigt. Hier gibt es Salzflächen, die aussehen, wie eine Eisbahn. Daneben noch eine alte Borax-Mine und, typisch amerikanisch, Stores, Shops, Hotels, Saloons usw. Ein erlebnisreicher Tag und heißer Tag.















Mittwoch, 3. September 2008

Ausreise nach Californien....Yosemite NP Teil 2

Heute geht es zum Yosemite Nationalpark. Nach Monteray zunächst zurück in Richtung Gilroy. Weiter auf der US 152 über Merced nach Mariposa. Von dort zum Yosemite NP. Eintritt $ 20 pro Fahrzeug. Gültigkeit des Tickets eine Woche. Wenig Leute in der Mitte der Woche und tolle Panoramen. Die Natur hat hier ganze Arbeit geleistet. Während der letzten Eiszeit wurden die Berge geformt und geschliffen. Auch hier teilweise mehrere hundert Jahre alte Bäume. In der Mitte des Tales das Luxushotel "The Ahwahnee". Erbaut 1927 fügt es sich mit seinen Baumaterialein aus Holz und Stein in die Natur ein. Aber auch eine Lodge und Zeltplätze sind zu sehen. Weiter über den US 120 East quer durch den Park. Die Naturschauspiele wollen kein Ende nehmen und scheinen sich ständig übertreffen zu wollen. Am Ende der US 120 East erreichen wir den Mono Lake mit der US 395, der uns nach Bishop bringt, unserem Übernachtungsort.











Dienstag, 2. September 2008

Ausreise nach Californien....San Francisco Teil 1

01.09.08
In New Orleans tobt Hurrikan „Gustav“. Er zieht auch in Richtung Houston. Mal sehen, ob wir nach Houston fliegen können? Um 11:15 Uhr kommt das Taxi und 30 min später sitzen wir auf dem Flughafen. Es sieht so aus, als das wir fliegen können. Wir fliegen! Es geht pünktlich los! Doch der Flug dauert länger als geplant. Über dem Flughafen von Houston ist eine riesige schwarze Regenwolke, die eine Landung verzögert. Ist „Gustav“ schuld? So kreisen wir fast 45 min. und als wir ankommen, haben wir nur noch 30 min. Zeit für den Anschlussflug. Mit dem Train zu Terminal C. Der Flieger ist gerade weg. Man bucht uns in den nächsten Flieger nach San Francisco. Er geht um 21:00 Uhr. Etwa 1,5 Stunden später. Ankunft 23:00 Uhr (Ortszeit: 01:00). Auto holen bei Alamo und weiter zum Hotel Super 8 in San Bruno.

02.09.08
Der Reisestress von gestren ist vergessen. Über die Golden Gate Bridge geht es zum Muir Woods Nationalpark. Riesige Redwood Trees zum Bestaunen, die bis zu 1000 Jahre alt sind. Zurück über die Bridge Richtung Süden entlang dem Highway 1 direkt an der Küste entlang. Vorbei an Cliff House bis nach Monteray. Ende des ersten Tages.