
Sie wohnen hier -dass ist klar- und waren bisher auch kein Problem für uns. Aber nun vergreifen sie sich an Sachen, an die sie eigentlich garnicht dran gehen sollen. Wer von ihnen der Schuldige ist, konnte ich nicht ausmachen. Es gebe an die 2.800 lebende Arten in allen wärmeren Ländern.
Sie ernähren sich von Holz. Vornehmlich feuchtem, zur Verrottung stehenden Holz.

Aber auch vor trockenem Holz machen sie keinen Halt. Nun gehen sie auch an meine Werkzeuge. Die Griffe von Feilen und Raspeln, der Loro-Ständer, das Bambusgeländer und auch der Griff von meinem Schlangenhaken, den ich zum Gang über die Insel brauche, werden nun eine Beute dieser kleinen Staatenbildner. Das ist nicht in Ordnung.





Sie machten aber auch vor unserem "Tucan Lodge" Schild nicht halt. Nun ist eine Renovierung fällig.



Lori, unser Papagei, soll natürlich nicht darunter leiden und bekam sogleich einen neuen Ständer spendiert.

Bei der Gelegenheit muss ich Euch leider bericheten, dass unser zweiter Loro bei einem tragischen Unfall um`s Leben kam. Beim Versuch, von einem hohen Baum herunterzufliegen, kam ihm in Boca Chica ein Auto in die Quere. Schade, schade! Nun müssen wir sehen, dass wir Lori bei Laune halten, bis ein Partner gefunden wird. Denn es sind sehr soziale Tiere, die Zuwendung brauchen.
1 Kommentar:
Sehr sehr ärgerlich Claus, da musst du wohl aufpassen das sie dir nicht das Dach wegfuttern.
Gruß
Michael
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