Montag, 1. Februar 2010

Anker für den Anleger

Der Nordwind der letzten Tagen hat leider die Halteleinen derart beansprucht, dass sich das linke Halteseil vom Anker gelöst hat. Da der Anker sowieso nicht sehr "schwergewichtig" war, haben wir uns entschieden, den Anker, der vor dem Anleger lag, auf die linke Seite verbringen zu lassen. Das geht natürlich am Besten, wenn die Ebbe am tiefsten ist. Er liegt an der Stelle, wo ihr das Boot seht.





Chombo hat den Job übernommen und kam mit Companero und zwei Booten. Boote zusammenbinden, Baumstamm (Teak) darüberlegen, Ankerseil in der Mitte des Stammes befestigen und alles fest verzurren.



Dann etwa 3-4 Std warten. In dieser Zeit soll das ansteigende Wasser den Betonanker aus dem Boden ziehen und anschließend verfahren werden können.

Nach 2 Std. sind erste Ergebnisse der Verfahrensweise zu erkennen. Der etwa 1,2 to. schwere Betonklotz will sich nicht gerne befreien lassen und lässt den Holzstamm durchbiegen. Die Boote sinken tiefer.



Kritische Blicke bereits von der Terrasse lassen eine Inspektion vor Ort unausweichlich erscheinen. Man schwimmt also vor Ort.



Doch auch vor Ort konnte das Unglück nicht abgewendet werden. Unter lautem "kracks" brach der Stamm in der Mitte durch, die Boote bekamen Schlagseite und alle Seile mussten schnell gelöst werden.


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Alles gelöst, entspannen und überlegen.



Sie kommen morgen wieder. Mit einem dickeren Baumstamm.
Dann gibt es mehr zu berichten.

Eure Tucans

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